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Geschichte |
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Am 1.Januar 1872 gründete die Gemeinde Groß Stöckheim die Freiwillige Feuerwehr. Bis dahin gab es nur eine sogenannte "Pflichtfeuerwehr". Aus Aufzeichnungen im Niedersächsischen Staatsarchiv geht hervor, daß 1837 der Gerätebestand der Pflichtfeuerwehr wie folgt bestand: 1 Druckspitze, 2 Wassertubben, 3 Feuerhaken, 1 Leine, 8 Ledereimer 3-5 Liter. Ferner mußte jeder Hausbesitzer einen Ledereimer bereit halten. Gleich im ersten Jahr des Bestehens wurde die Wehr zu 3 Bränden in Groß Denkte, Wolfenbüttel und Adersheim gerufen.
Im Jahre 1874 mußten alle Gemeinden laut Gesetz Freiwillige Feuerwehren gründen
mit folgenden erforderlichen Gerätesätzen: Es wurden folgende Wehren Eingeladen: Wolfenbüttel, Leiferde, Klein Stöckheim, Rüningen, Geitelde, Thiede, Steterburg, Immendorf, Drütte, Adersheim, Fümmelse, Halchter, Wendessen, und Linden. Am Ende des Festes wurde ein Fehlbetrag von 1.598,95 RM abgerechnet. Es wurde beschlossen das der Fehlbetrag von den Kameraden nachzukassieren ist Zum 60-jährigen Bestehen wurden folgende Wehren eingeladen: Drütte, Thiede, Leiferde, Steterburg, Rüningen, Geitelde, Klein Stöckheim, Salzdahlum, die Wolfenbüttler Turner Feuerwehr, die Bürger Feuerwehr, die besoldete Feuerwehr und die Juliüsstäter Feuerwehr. Am 13. Januar 1934 wurde über eine neue Motorspritze zum Preis von 3.000 RM gesprochen. Hierfür stellte das Reich 2.500 RM zur Verfügung. Während des Krieges 1939-45 wurden 2 Motorspritzen Opfer zahlreicher Einsätze (16 Großbrände). Protokolle über diese Zeit sind leider nicht vorhanden. Sie mußten auf Anordnung Der Englischen Militärregierung vernichtet werden. Im April des Jahres 1946 wurde die Wehr durch
den damligen Bürgermeister wieder einberufen. Am 30 Dezember 1966 wurde der Wehr in einem feierlichen Rahmen das erste Motorisierte Löschfahrzeug übergeben. 1971 wurde der Feuerwehr das neue Gerätehaus
an der Hauptstraße feierlich übergeben. Am 29. Juni 1974 bekam die Wehr ein neues Fahrzeug ein HiLF 8. Aufgrund von 527 Stunden Wasser pumpen im Roggen und Kleekamp kam man zur überlegung, ob man sich nicht besser Wasserwehr statt Feuerwehr nennen sollte. Vom 27. bis zum 29 August 1982 konnte auf dem Freizeitgelände am Bache das 110-jährige Bestehen durchgeführt werden. 1989 wurde auf einer Versammlung die
Beschaffung eines TLF 16 aus dem Bundeswehrbestand angesprochen.
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